14.Juni 2018

Berlin wächst und hat Wachstumsschmerzen

Auf Einladung der SPD Mitte diskutieren hierüber

am Mittwoch, den 20. Juni 2018 um 19.00 Uhr
im Kreativhaus e.V., Fischerinsel 3
(U-Bahnhof Märkisches Museum (U2)

Der Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen mit dem Vorstand der Bürgerstadt AG Winfried Hammann und dem Baustadtrat von Mitte Ephraim Gothe.

In den 2000er-Jahren ist nicht erkannt worden, dass Berlin wachsen würde und noch viel weniger, wie das Wachstum der Stadt politisch begleitet und gestaltet werden müsste. Die Prognosen der Einwohnerzahlen in Berlin für 2030 liegen derzeit zwischen 3,8 und 4 Mio Einwohnern. Doch die Prognosen könnten auch wie in der Vergangenheit falsch liegen. Die Realität zeigt, dass Berlin für viele Menschen ein Ort für Träume und der individuellen Verwirklichung ist. Berlin bietet kreativen Menschen aus Deutschland, Europa und der Welt eine Heimat. 70 % des Start-Up Kapitals in Deutschland geht derzeit nach Berlin. Daraus kann man auch den Schluss ziehen, dass das Bevölkerungswachstum weiter über die Prognosen hinauswachsen wird.

Eine Strategie für 4,5 Mio Einwohner 2030 fehlt. Stattdessen kalkuliert man mit einer Stagnation ab 2023. Berlin wird sich verändern und wird Weltbürgern eine Heimat bieten. Dies bedeutet gleichzeitig, dass Berlin noch stärker als bisher durch eine sehr heterogene Gesellschaft geprägt sein wird.

In der Vergangenheit ist Berlin gewachsen, weil hier Rohstoffe veredelt wurden. Im Ergebnis war Berlin 1929 die größte Industriestadt Europas. Die „Rohstoffe“ von heute sind nicht Kohle und Erze, sondern die Menschen, gesellschaftliche Räume und Bildungsinstitutionen. Hier liegt die große Chance für das Wachstum Berlins und einer neuen Industriekultur des 21. Jahrhunderts.

Um den Menschen auch 2030 eine Lebenswerte Stadt zu bieten, müssen wir eine ganzheitliche Strategie entwickeln, die sich den Herausforderungen einer wachsenden Weltstadt stellt.

 

Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

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